VIETNAM – Hội An, die Stadt der Lampions

Die kleine Stadt Hội An, gelegen zwischen Meer, Fluss und Reisfeldern in Zentralvietnam, war einst der größte Hafen Südostasiens. Da China und Japan sich im 15. Jahrhundert mit Handelsembargos belegt hatten und ihre Märkte nach außen abschotteten, war ein direkter Handel nicht möglich. Aber hier in Hội An, auf neutralem Boden, konnten sie miteinander Geschäften machen. Und auch die Franzosen, Holländer, Portugiesen und Inder mischten mit. Übersetzt heißt Hội An ruhige Gemeinschaft oder friedvoller Versammlungsort und das passt bei dieser Ansammlung an verschiedenen Nationalitäten und Kulturen doch ganz gut. Darüber hinaus war der Hafen von Hội An auch Teil der Seidenstraße, jener Handelsroute die einst das Mittelmeer mit Zentralasien und Ostasien verband.

VIETNAM – Cà Phê

1.460.000 Tonnen Kaffee – in Worten: eine Million und vierhundertsechzigtausend – wurden im Jahr 2016 laut Statista in Vietnam geerntet. Das macht Vietnam nach Brasilien zum zweitgrößten Kaffeeproduzenten und damit auch Exporteur der Welt.